Keyboardforum by Musiker Lanze

Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Senior Member Avatar von Nordlicht
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    Standard Style- und Sound-Verwaltung an Korg PA Arrangern vom PC aus?

    Gibt es denn tatsächlich keine Lösung, um Styles und Sounds in den Korg PA Geräten vom PC aus zu verwalten?
    Irgendein Editor, mit dem ich direkt auf dem Gerät z.B. Sounds verschieben oder löschen und so mir eine Bank zusammenstellen kann? Ganz einfach per "drag-and-drop", so wie man es von jeder App und jedem Programm heutzutage kennt?

    Ich bin ja technisch durchaus bewandert und gebe nicht gleich auf, aber den Benutzerspeicher am Gerät (bin gerade an den Sounds) nach eigenen Wünschen zusammenzustellen, ist eine Zumutung.
    Importiere ich dann womöglich ganze Soundbänke vom PC, kann es sein, dass bereits aufgespielte überschrieben werden, weil ich nicht bei allen Aktionen wählen kann, wo meine Sounds (und evtl. noch zugehörige Samples) hingelegt werden.

    Ich habe natürlich den Korg PA Sound Manager getestet, muss aber sagen, dass dies ein sehr ernüchternes Erlebnis war: Die Bedienung ist ziemlich umständlich, ich kann nicht direkt auf dem Gerät editieren (was ich eigentlich erwartet habe), dazu ist der Preis eine Unverschämtheit in Anbetracht dessen, was das Programm leistet.

    Eigentlich beschämend ist, dass Korg nicht selbst so ein Programm - kostenlos - beigibt. Oder z.B. eine App fürs iPad.
    Bei Clavia/Nord gibt es z.B. den Nord Sound Manager, mit dem ich direkt auf dem Gerät die Inhalte verwalten kann - vorbildlich!

    Oder habe ich etwas übersehen?

    Vielen Dank vorab für eure Tips oder Ermutigungen

    PS: Ich habe einen Pa3XLe

  2. #2
    Senior Member Avatar von Nordlicht
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    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ich habe natürlich den Korg PA Sound Manager getestet (...) ich kann nicht direkt auf dem Gerät editieren (was ich eigentlich erwartet habe)
    Nachtrag: Ich habe mir gerade nochmals den Sound Manager näher angeschaut und gesehen, dass man doch offenbar direkt aufs Gerät kommt. Ich war nur verwirrt, da im Demo-Modus einiges nicht funktioniert.
    Dennoch halte ich 125 GBP für inakzeptabel.

    Gibt es keine "freeware" Lösungen, irgendwas Selbstgestricktes? Ist die Datenstruktur der Korg Dateien (z.B. PCG) nicht soweit bekannt oder zugänglich, dass man evtl. mit (Text-)Editoren rankommt, um "von Hand" copy-and-paste machen zu können?
    Oder stelle ich mir das zu naiv vor? :)

  3. #3
    Elite Member Avatar von Snoopy
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    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    ...Importiere ich dann womöglich ganze Soundbänke vom PC, kann es sein, dass bereits aufgespielte überschrieben werden, weil ich nicht bei allen Aktionen wählen kann, wo meine Sounds (und evtl. noch zugehörige Samples) hingelegt werden...
    Moin,

    zumindest beim PA4X kann man das umgehen, indem man nicht die ganze Bank, sondern jeden Sound einzeln importiert, dann kann man auch auswählen, auf welchem Platz man den haben möchte.

    Mit dem PA-Soundmanager gebe ich Dir recht, 125 Pfund ist mir auch zu hoch, bei 50€ hätte ich ja noch vermehrt gezuckt...

    Aber scheinbar ist es mit sehr viel Arbeit verbunden, soetwas zu erstellen ( ich denke mal, daß Korg seine Datenstruktur nicht herausrückt und die Programmierer alles selbst rausfinden müssen... ). Wenn man dann die 125 Pfund sieht ist das zwar bestimmt gerechtfertigt ( die werden die Software ja nicht gleich 10.000mal verkaufen... ), aber mir auch viel zu hoch
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
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  4. #4
    Senior Member Avatar von Nordlicht
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    Zitat Zitat von Snoopy Beitrag anzeigen
    zumindest beim PA4X kann man das umgehen, indem man nicht die ganze Bank, sondern jeden Sound einzeln importiert, dann kann man auch auswählen, auf welchem Platz man den haben möchte.
    Danke für deine Rückmeldung! Das ist beim Pa3XLe genauso. Einzelne Styles, Sounds usw. kann man gezielt auf einen bestimmten Platz laden...

    Mich wundert bei solchen "Missständen" immer, wie die vielen Produktentwickler, Tester, Verkäufer, Promoter usw. vom Hersteller so etwas übersehen oder akzeptieren können. Ich hätte da nach 10 Minuten gemeckert

  5. #5
    Profi Member Avatar von Balou
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    Wir könnten uns ja zu dritt zusammen eine 3er Lizenz kaufen, dann wird es deutlich günstiger (250 GBP/3). Ich habe die V3 noch nicht getestet, lohnt sich der Kauf?

    VG

    Balou
    Geändert von Balou (14.10.2017 um 22:15 Uhr)

  6. #6
    Elite Member Avatar von Snoopy
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    Hallo Heinz-Peter,

    soviel ich gesehen / gelesen habe wird der MUSIKANT NICHT !! unterstützt ( ergo wären da wohl "falsche Sound- / Stylenamen" drin, wie beim Korg-PC-Programm )...
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
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  7. #7
    Profi Member Avatar von Balou
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    Na dann müssen wir selber eine Software schreiben!

  8. #8
    Elite Member Avatar von Snoopy
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    Gute Idee,

    ich bin da nur leider "etwas" eingerostet... ( Maschinensprache für VC20, Assembler für die 68000er Reihe, GFA Basic und VBA Basic, wenn ich dann mal Zeit habe wollte ich mich um JAVA kümmern... ( ein Buch davon habe ich schon, ist aber noch für die6er Version, aktuell ist die 9er ... ))
    Gruß aus Ostfriesland

    Holger
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  9. #9

    Standard Style- und Sound-Verwaltung / Sets mit User-Sounds zusammenführen

    Zitat Zitat von Snoopy Beitrag anzeigen
    .. beim PA4X kann man das umgehen, indem man nicht die ganze Bank, sondern jeden Sound einzeln importiert .... 125 Pfund ist mir auch zu hoch .... ... scheinbar ist es mit sehr viel Arbeit verbunden, soetwas zu erstellen ( ich denke mal, daß Korg seine Datenstruktur nicht herausrückt und die Programmierer alles selbst rausfinden müssen... ).
    Hallo,
    wenn der Pa-Manager wie beschrieben die User-Sounds von unterschiedlichen Sets automatisch importiert und zuordnet, kann das eventuell hilfreich sein - vor allem bei großen Mengen von Resourcen die man x-beliebig anordnen möchte.

    Nach der Beschreibung des Pa-Managers arbeitet dieser mit Setfiles, die sich auf dem PC befinden müssen. Für eine Konvertierungs-Software ist der aktuelle Preis des Pa-Managers trotz grafisch aufbereiteter Oberfläche mehr als stark überhöht. Es ist auch unseriös, für die relativ trivialen Programmfunktionen (Blöcke verschieben, ordnen und Pa-Formatgerecht zu schreiben) eine konstante Internetverbindung herstellen zu müssen und nicht offline arbeiten zu können.
    *
    Für gelegentliche Tests oder die Übernahme einiger externer Resourcen mit User-Sounds benötigt man mE diese Software nicht. Auch beim Zusammenführen von zwei oder mehreren Sets bietet der Pa-Manager keine große Hilfe, denn der größte Aufwand mit dem Pa-Keyboard entsteht beim Erkennen bzw Notieren der User-Sounds, welche man später verwenden möchte. Nachdem der Pa-Manager aber nicht mit dem Pa-Keyboard gekoppelt ist, sondern nur externe Dateien am PC bearbeitet, muß man ohnehin jede User-Resource vorher auf das Pa-Keyboard laden, um durch Abspielen und Probehören zu entscheiden, ob man diese für gut befindet, um sie auch zu übernehmen oder ob die Resource nicht zu gebrauchen ist.

    Bei dieser Gelegenheit registriert man zum erstenmal - und wird zum erstenmal auch ersichtlich und hörbar - in welchen Spuren die Resourcen User-Sounds verwenden - und egal ob man sich die Namen der für persönliche Zwecke geeigneten User-Sounds (User-DKs) merkt oder notiert, das ist die weitaus anspruchsvollste und aufwendigste Tätigkeit beim Mischen mehrerer Sets. Dabei kann der Pa-Manager aber nicht helfen, weil er keine Verbindung zum Pa-Keyboard herstellt!

    Wenn man ohne Notizen nicht auskommt und falls man vergißt, wo sich die Resourcen und Sounds befunden haben, ist auch der FileViewer des Pa-Managers keine allzugroße Hilfe. Da besteht durch den Pa-Manager noch eher die Gefahr sein Pa-Keyboard mit allen möglichen Resourcen aus unterschiedlichen Quellen vollzustopfen, um dann per Pa-Manager zu ermitteln und zu versuchen jene Resourcen wieder zu entfernen, die man eigentlich nie auf das Keyboard geladen hätte, wenn man es sich vorher angehört hätte.

    Es ist kein besonders großer Vorteil des Pa-Managers, mit dem File-Viewer die Spuren der Style-Elemente von Styles oder die Spuren der Performances/Kbd-Sets und Pads zu erkennen, die keine Werksounds verwenden, ohne die Resourcen vorher abgehört zu haben und sich zu merken, ob und welche sich davon für persönliche Zwecke eignen. Noch geringer ist dieser Vorteil, wenn man solche Resourcen mit dem Pa-Manager ohne vorherigen Test über den automatischen Import von Samples und Multisamples mit einem bereits vorhandenen Set vermischt und sich damit das RAM vollpflastert.

    Ohne Pa-Manager sichert man seinen Set-Bestand (mit Save-All), ladet jeweils eines der externen Sets zum Probehören (mit Load-All), macht sich die notwendigen Notizen und ladet nach Abhören der externen Sets wieder den ursprünglichen Bestand (mit Load-All). Dann entscheidet man, welche Resourcen des externen Sets man in seinen Bestand übernehmen möchte.

    Nachdem (zB vom Pa1000) Multisamples und Samples automatisch vom System angelegt werden, sobald man PCGs einzeln (oder als Bank auf eine frei Bank im internen Memory) ladet, ist der Arbeitsaufwand ohne Pa-Manager überschaubar:

    - man sucht und notiert die User-Sounds (PCGS) in den Spuren von Style-Elementen der Styles und in den Spuren von Performances/Kbd-Sets, die man von externen Sets übernehmen möchte
    - man ladet das Set als Basis, welches man mit Resourcen externer Sets ergänzen möchte (Load All)
    - man ladet die User-Sounds (PCGs) der externen Sets getrennt nach Sounds und DrumKits in leere User-Banken laden (wo sich noch keine PCGs befinden, sonst ladet man jedes PCG einzeln)
    - man ladet User-Resourcen (Styles, Performances/KbdSets, Pads) der externen Sets entweder in leere User-Banken laden (wo sich noch keine User-Resourcen befinden, sonst ladet man jede Resource einzeln)
    - man weist den von den externen Sets geladenen User-Resourcen, deren Spuren keine Werks-PCGs benutzen, die notierten User-Sounds zu (Re-Mapping)
    - damit ist der interne Speicher mit einem neuen Set gefüllt und kann als neues Set (mit altem oder neuem Namen) gesichert werden

    Anmerkungen:
    - Nur mit dem Basis-Set wird ein "Load All" durchgeführt, aber von den externen Sets ladet man nur einzelne Daten auf manuell ausgewählte Speicherplätze des internen Speichers oder man ladet einzelne Banken auf freie Banken des internen Speichers (sonst überschreibt man das Sample-RAM).
    - Beim Remapping ist die jede bearbeitete und geänderte Resource jeweils vor dem Verlassen mit einem Schreibbefehl abzuschließen, denn sonst verweist die Spur nicht auf den beabsichtigten Sound/DK.
    - Aus der Beschreibung des Pa1000 geht nicht eindeutig hervor, ob von User-DKs auch dann alle Samples übernommen werden, wenn man eine ganze User-DK-Bank ladet oder ob eine Übernahme der Samples nur beim einzelnen Laden von User-Drum-Kits funktioniert (also vorher einmal überprüfen)!

    Zitat Zitat von Snoopy Beitrag anzeigen
    .. scheinbar ist es mit sehr viel Arbeit verbunden, soetwas zu erstellen ( ich denke mal, daß Korg seine Datenstruktur nicht herausrückt und die Programmierer alles selbst rausfinden müssen... ).
    Aus eigener Erfahrung war Korg in dieser Angelegenheit nie kooperativ - man erhält ja nicht einmal Informationen über die Struktur des MIDI-Headers in den von Pa-Keyboards verwendeten Parameter für die Spur- und Effekteinstellungen, welche vom Pa-Sequenzer in die SMFs geschrieben werden, sodaß man diese selbst analysieren mußte.

    Falls es jemanden gelingt die benötigten Infos von Korg zu erhalten (ohne sich dabei über kaum sinnvolle Argumentationen zu ärgern) , wäre ich für eine Weiterleitung sehr dankbar.

    Man benötigt Informationen über die Struktur des Datenformates der Resourcen (Styles, Performances/KbdSets, Pads), um in deren Spuren jene Adressen lokalisieren zu können, wo der Hinweis (Link, PCG-Adresse) zu den Speicherorten der PCG-Memories gespeichert ist.

    Die nächste Information - welche dann aber relativ einfach analysierbar scheint - ist an der PCG-Adresse zu erkennen, ob es sich um ein Werks-PCG oder um ein User-PCG handelt.

    Werks-PCGs benötigen keine weitere Bearbeitung, aber für User-PCGs wäre ein List-Programm (Option Resourcen) zur Erkennung von User-Sounds (List1) in Spuren jener Resourcen zu erstellen (Output: Name und Speicherplatz des PCGs, Name von Element und Spur der Resource), die von externen Sets übernommen werden sollen. Mit List1 wäre dokumentiert, welche externe Resourcen User-PCGs verwenden.

    Ein Mischen von Basis-Set mit unterschiedlichen externen Sets läßt sich nun auch ganz gut ohne (wie oa) dem Pa-Manager realisieren. Die in externen Sets vorhandenen User-PCGs übernehmen beim Laden automatisch das Anlegen von Samples und Multisamples, allerdings befindet sich dann das PCG im internen Speicher sicher nicht am gleichen internen Speicherort wie im externen Set beschrieben - daher sind die PCG-Adressen der von extern übernommenen Resourcen zu ändern im internen Speicher zu ändern.

    Vor dem Remapping startet man das List-Programm (Option User-PCGs) zur Erkennung, wo sich die User-Sounds und mit welchen Namen sie sich im internen Speicher befinden (List2)- das kann man allerdings auch direkt aus den User-PCG-Banken des Keyboards ablesen. In List2 wäre dokumentiert, wo sich die in List1 aufscheinenden User-PCGs nach dem Laden nun im internen Speicher befinden.

    List1 erstellt benötigt man von jedem externen Set - Speicherplatz der PCGs verweist auf die Adresse des Pa-Keyboards, mit welchem das Set gespeichert wurde, benötigt wird der Name des PCGS und wo es verwendet wird
    List2 enthält die Namen von Sounds und DKs sowie allen User-PCG-Adressen, die sich nach Mischen von Basis-Sets und der dazugemischten externen Sets im internen Speicher befinden

    Nun benötigt man ein Konvertierungs- bzw Korrekturprogramm, um die Speicherorte der von den externen Sets stammenden User-PCGs richtigzustellen (remappen) und damit auf die internen Speicherorte verweisen. In diesem Programm wählt man die Spur einer von extern stammenden Resource (Name der Resource und Name des PCGs aus List1 bekannt) und ändert deren PCG-Speicherplatz auf den Speicherplatz des gleichnamigen PCGs aus List2.

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    ... gesehen, dass man doch offenbar direkt aufs Gerät kommt.
    Kann ich mir nicht vorstellen, mE kann man nur die PCM-Daten am PC abspielen, welche mit dem Set auf den PC kopiert wurden

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Gibt es denn tatsächlich keine Lösung, um Styles und Sounds in den Korg PA Geräten vom PC aus zu verwalten? Irgendein Editor, mit dem ich direkt auf dem Gerät z.B. Sounds verschieben oder löschen und so mir eine Bank zusammenstellen kann? ... Importiere ich dann womöglich ganze Soundbänke vom PC, kann es sein, dass bereits aufgespielte überschrieben werden, weil ich nicht bei allen Aktionen wählen kann, wo meine Sounds (und evtl. noch zugehörige Samples) hingelegt werden.
    Ein größeres Manko als ein fehlendes Style- und Soundverwaltungsprogramm für die Pa-Serie ist es mE, daß sich Samples - anders als bei den meisten Korg-Samplern - vor ihrer Benutzung immer im internen Speicher befinden müssen, welcher allerdings nicht individuell, sondern nur vom Pa-System direkt verwaltet wird.

    Damit funktioniert es auch nicht, daß man damit direkt auf dem Gerät z.B. ganz einfach User-Sounds verschieben, löschen oder eine Bank damit zusammenstellen kann, denn die Resourcen greifen auf Sounds nicht per Namen, sondern über interne Adressen zu; weiters benutzen auch die User-Sounds Adressen, um damit alle von ihr in den Oszillatoren verwendeten Multisamples und die damit - wieder über Adressen verknüpften Samples - zu finden. Wird ein User-Sound verschoben, dann zeigen alle Resourcen, die diesen User-Sound benutzen, nicht mehr auf diesen Sound.

    Beim Import von Sound-Banken - der ohnehin nur für PCGs und KMPs vonTriton oder für sf2 geeignet ist - kann die Bank ausgewählt werden, aber wenn sie nicht leer ist, wird der bereits vorhandene Inhalt überschrieben und ein PCG nach dem anderen in dieser Bank automatisch angelegt. Daß man dabei nicht auswählen muß, wohin einzelnen PCGs, deren Multisamples und Samples abgelegt werden, ist dabei aber eher vorteilhaft - das wäre aber mit Pa-Manager und Drag-Drop am PC nicht anders.

    Beim Import von einzelnen Sounds (Import Triton PCG, Program) - wiederum für PCGs von Triton - wird die Sound-Bank und der Sound-Ort ausgewählt - dorthin werden solche Sounds auch gespeichert, aber wiederum ohne zusätzlich den Speicherort aller Multisamples und Samples dieses PCGs auswählen zu müssen (wäre auch nicht sinnvoll).

    Das Handling aller Pa-eigenen PCGs erfordert aber keinen Import, sondern ist mit der Load-Funktion so gelöst, daß zB beim Zusammenführen von zwei Sets das Laden eines Sounds automatisch die Multisamples und Samples in den Speicher schreibt (aber Vorsicht beim Laden einer Soundbank, denn diese überschreibt die bereits vorhandenen Inhalte in der Zielbank, welche deshalb vor dem "Load Bank" leer sein sollte!).

    mfg siebenhirter
    Geändert von siebenhirter (08.11.2017 um 20:58 Uhr)

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